Unsere Aufgabenkultur

Das Kernstück unserer Arbeit ist eine altersgerechte Aufgabenstellung.
Grundüberlegungen mit Beispielen sollen den Weg für die Erstellung wirkungsvoller Unterrichtsbausteine ebnen.


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Ein Konzept zur Gestaltung von Aufgaben:

  1. Beobachtungsmöglichkeit bzw. Anknüpfungspunkt als "bildhaften" Einstieg in die Aufgabe bereitstellen. Ein Foto oder eine Kurzerzählung soll die Vorstellungswelt, in der die Aufgabe ihren Platz hat, eröffnen.
    Eine auf das Beispiel ausgerichtete Einstiegsfrage schafft dann den verbalen Bezug. Durch einen möglichst engen Beispielbezug wird die "Lücke" scheinbar klein gehalten, auch wenn die Aufgabe sehr komplex ist.
  2. Die eigentliche Aufgabenstellung erfolgt in Teilschritten. Die Anordnung ist als Hilfe gedacht. Die Aufgabenstellung sollte das ganzheitliche Erfassen der "Lücke" ermöglichen. Sie sollte sich deshalb aus unterschiedlichen Teilaufgaben zusammensetzen:
    - Eine kognitive Komponente,
    - ein instrumenteller Teil, und wenn möglich
    - ein experimenteller Teil.
  3. Die Möglichkeit zur Evaluation des Ergebnisses rundet die Aufgabenstellung ab, eine komplette Lösung ist nicht notwendig.
  4. Eine Orientierungshilfe zur Einstufung der geleisteten Arbeit sollte die Aufgabe abrunden.

Für jeden, den diese Themen interessieren: Studieren Sie das Jahresheft 2003 vom Friedrich-Verlag. Das Thema: "Aufgaben - Lernen fördern - Selbständigkeit entwickeln"