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Unsere Aufgabenkultur
Das Kernstück unserer Arbeit ist
eine altersgerechte Aufgabenstellung. Grundüberlegungen mit
Beispielen sollen den Weg für die Erstellung wirkungsvoller Unterrichtsbausteine
ebnen.
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Ein Konzept zur Gestaltung
von Aufgaben:
- Beobachtungsmöglichkeit bzw.
Anknüpfungspunkt als "bildhaften"
Einstieg in die Aufgabe bereitstellen. Ein
Foto oder eine Kurzerzählung soll die Vorstellungswelt,
in der die Aufgabe ihren Platz hat, eröffnen.
Eine
auf das Beispiel ausgerichtete Einstiegsfrage
schafft dann den verbalen Bezug. Durch einen
möglichst engen Beispielbezug wird die "Lücke"
scheinbar klein gehalten, auch wenn die Aufgabe
sehr komplex ist.
- Die eigentliche Aufgabenstellung
erfolgt in Teilschritten. Die Anordnung ist
als Hilfe gedacht. Die Aufgabenstellung sollte
das ganzheitliche Erfassen der "Lücke"
ermöglichen. Sie sollte sich deshalb aus unterschiedlichen
Teilaufgaben zusammensetzen:
- Eine kognitive
Komponente, - ein instrumenteller
Teil, und wenn möglich - ein experimenteller
Teil.
- Die Möglichkeit zur Evaluation
des Ergebnisses rundet die Aufgabenstellung
ab, eine komplette Lösung ist nicht notwendig.
- Eine Orientierungshilfe zur
Einstufung der geleisteten Arbeit sollte die
Aufgabe abrunden.
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Für jeden, den diese Themen interessieren:
Studieren Sie das Jahresheft 2003 vom Friedrich-Verlag. Das Thema:
"Aufgaben - Lernen fördern - Selbständigkeit entwickeln"

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